Die Ambition
ChatGPT war gerade zwei Wochen öffentlich, als ein Freund von milbos Gründer bei KPMG ein Training darüber gab, was generative AI bald anrichten würde. Unser Gründer ging hin — und das entscheidende Gespräch fand danach statt: drei Leute, die sich hinsetzten und skizzierten, was daraus wirklich werden könnte. Vieles davon zeigte auf Software.
Also bauten sie. aiceyourexams kam zuerst, ein kostenloses Tool das Karteikarten für TUM-Kurse generierte, kostenlos für Studierende, einfach um zu sehen ob es jemanden interessiert. Es interessierte. Daraus wurden Videoerklärungen, ein Podcast, ein Webinar mit 150 Studierenden zu Gen-AI im Studium, und einige Talks. Fast ein Jahr lang führten drei Leute im Grunde eine kleine Gen-AI-Beratung.
Was sie dabei sahen, war größer als ein Lern-Tool. Die TUM School of Management war genau die Art Ort, die echte Hilfe brauchte: 6.000 Studierende, 700 Support-Mails jede Woche auf einem Team, meist die gleichen Fragen. Kaum eine europäische Universität hatte damals einen Gen-AI-Chatbot. Das war die Lücke — und niemand füllte sie.

